💡 Grundversorger sind oft 30–50% teurer als Sondertarife

Aus der Gas-Grundversorgung wechseln — So viel sparen Sie

Wer noch beim teuren Grundversorger ist, verschenkt bares Geld. Wir erklären, was Grundversorgung bedeutet, warum sie so teuer ist und wie Sie in wenigen Minuten wechseln.

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Was ist die Gas-Grundversorgung?

Grundversorgung bedeutet: Sie beziehen Gas vom gesetzlich bestimmten Grundversorger Ihrer Region — in der Regel das örtliche Energieunternehmen oder der Stadtwerke-Betrieb. In die Grundversorgung fallen Sie automatisch, wenn Sie noch keinen eigenen Gasvertrag abgeschlossen haben — zum Beispiel nach einem Umzug in eine neue Wohnung oder wenn Ihr vorheriger Anbieter insolvent wurde.

Die Grundversorgung hat einen klaren Vorteil: Sie ist immer verfügbar, ohne Antrag und ohne Bonitätsprüfung. Der große Nachteil ist der Preis.

Warum ist die Grundversorgung so teuer?

Grundversorger sind gesetzlich verpflichtet, jeden Haushalt zu versorgen — unabhängig von Bonität oder Verbrauch. Diese Verpflichtung und das Risiko des Universaldienstleisters schlagen sich im Preis nieder. Hinzu kommt: Grundversorger müssen keine attraktiven Angebote machen, um Kunden zu gewinnen — sie bekommen Kunden automatisch.

Die Folge: Der Arbeitspreis in der Grundversorgung liegt häufig 30–50% über dem günstigsten Sondertarif in derselben Region. Bei einem Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Jahresverbrauch und 2 ct/kWh Preisunterschied sind das 400 Euro Mehrkosten pro Jahr.

30–50%
teurer als Sondertarife
2 Wochen
Kündigungsfrist
0 €
Wechselkosten
§ 38
EnWG schützt Sie

Schritt-für-Schritt: Aus der Grundversorgung wechseln

  1. Jahresverbrauch ermitteln: Schauen Sie auf Ihre letzte Abrechnung — der Verbrauch in kWh steht dort. Orientierungswerte: Verbrauchsrechner.
  2. Tarife vergleichen: PLZ und Verbrauch im Vergleichsrechner eingeben. Günstigste Sondertarife werden sofort angezeigt.
  3. Online abschließen: Wunsch-Tarif auswählen, Daten eingeben, Vertrag abschließen. Dauert ca. 5 Minuten.
  4. Kündigung läuft automatisch: Der neue Anbieter kündigt Ihren Grundversorgungsvertrag in Ihrem Namen. Sie müssen sich um nichts kümmern.
  5. Gas fließt weiter: Es gibt keine Unterbrechung — nur der Lieferant wechselt, das Netz bleibt dasselbe.

Rechtliche Grundlage: Kein Risiko beim Wechsel

Der Wechsel aus der Grundversorgung ist in Deutschland durch das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) klar geregelt. Laut § 38 EnWG darf der Grundversorger Sie nicht am Wechsel hindern und muss die Kündigung akzeptieren. Sollte Ihr neuer Anbieter einmal insolvent werden, sind Sie durch denselben Paragraphen geschützt: Der Grundversorger muss Sie automatisch auffangen, bis Sie einen neuen Vertrag abgeschlossen haben.

Es gibt also kein Risiko beim Wechsel — nur potenzielle Einsparungen.

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Häufige Fragen zur Gas-Grundversorgung

Ja, die Grundversorgung ist gesetzlich garantiert sicher. Aber sicher bedeutet nicht günstig. Der Grundversorger ist per Gesetz verpflichtet, jeden Haushalt im Versorgungsgebiet mit Gas zu beliefern — zu Preisen, die er jedoch weitgehend selbst festlegen kann. Preistechnisch ist die Grundversorgung meistens die teuerste Option auf dem Markt.
Nein! Sie haben in Deutschland das Recht, jederzeit zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Die Kündigungsfrist in der Grundversorgung beträgt lediglich 2 Wochen. Es gibt keine Mindestlaufzeit, keine Wechselsperre und keine versteckten Kosten beim Wechsel aus der Grundversorgung.
Falls ein Gasanbieter insolvent wird, springt automatisch der lokale Grundversorger ein — Sie stehen nie ohne Gas da. Das ist gesetzlich geregelt (§ 38 EnWG). Sie erhalten eine Benachrichtigung und können dann erneut frei einen neuen Anbieter wählen. Das Risiko beim Wechsel ist also minimal.
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